Kontaktlinsen

Wenn es um die Auswahl von Kontaktlinsen geht, dann entscheiden sich die Leute immer häufiger für moderne Kontaktlinsen, die entweder ganz aus Kunststoff gefertigt oder zumindest entsprechend beschichtet sind. Denn im Vergleich zu den klassischen Glaskontaktlinsen zeichnen sie sich dadurch aus, dass sie deutlich weicher beziehungsweise flexibler sind und sich somit dem Auge ein klein wenig anpassen können - was den Tragekomfort sehr deutlich erhöht, ohne das Sehergebnis zu beeinflussen. Des Weiteren weisen diese Kontaktlinsen eine höhere Luftdurchlässigkeit auf, was der Netzhaut sehr zu Gute kommt.

Allerdings ist es so, dass diese weichen Linsen auch deutlich schneller dazu neigen, zu verunreinigen. Deshalb werden diese auch nicht über einen längeren Zeitraum getragen, sondern durch Neue ersetzt. Einige Hersteller bieten so genannte Tageskontaktlinsen an, die man maximal 24 Stunden trägt und dann einfach ersetzt. Die Bezeichnung Tageskontaktlinsen rührt daher, dass sie nur maximal einen Tag lang getragen werden. Mit der Funktionsweise hat die Beschreibung nichts zu tun - ganz anders als bei Nachtkontaktlinsen.

Bei Nachtkontaktlinsen handelt es sich um eine ganz spezielle Art von Kontaktlinsen. Sie werden ausschließlich nachts beziehungsweise während des Schlafs getragen. Während dieser Zeit wirken sie auf das Auge und verformen es. Durch die Verformung wird der Sehfehler unmittelbar korrigiert und man kann tagsüber - oder in einigen Fällen auch mehrere Tage lang - ganz ohne Sehhilfe auskommen. Allerdings soll an dieser Stelle gleich darauf hingewiesen, dass diese Art von Kontaktlinsen nicht bei jedem Sehfehler eingesetzt werden können. Sollte man sich für Nachtkontaktlinsen interessieren, dann sollte man seinen Augenarzt aufsuchen und sich entsprechend beraten lassen.