Indexfonds

Investmentfonds zählen bei den Privatanlegern zur beliebtesten Form der Geldanlage. Zu Recht, denn kaum eine andere Anlageform bringt so viele Vorteile mit sich und offeriert gleichzeitig so viele unterschiedliche Anlagemöglichkeiten. Allerdings belegen Studien, dass es nur die wenigsten Fondsmanager schaffen den jeweiligen Vergleichsindex zu schlagen. Zwar gibt es immer wieder Fonds, die ihren Vergleichsindex deutlich schlagen - doch die Mehrzahl der Investmentfonds schneidet schlechter ab. Der Unterschied zum jeweiligen Index ist zwar meist nicht sehr groß, doch als ehrgeiziger Anleger kann man daraus eine Strategie entwickeln.

Deshalb sollte man ruhig einmal darüber nachdenken, in so genannte Indexfonds zu investieren. Wie es der Name bereits erahnen lässt handelt es sich hierbei um Fonds, die einen bestimmten Index ganz einfach abbilden. So gibt es beispielsweise Indexfonds auf Aktienindizes wie zum Beispiel den DAX oder den Dow Jones Industrial. Aber es gibt auch Indexfonds, die ganz andere Indizes wie zum Beispiel Rohstoffindizes abbilden.

Aufgrund der Tatsache, dass die große Mehrzahl der Fonds ihren Vergleichsindex nicht schlägt macht es also Sinn in solch einen Fonds zu investieren. Ein weiterer Grund der für solch ein Investment spricht ist die Tatsache, dass Indexfonds fast immer günstiger als die anderen Fonds sind. So fallen Ausgabeaufschläge und Managementgebühren im Vergleich zu anderen Fonds fast immer niedriger aus.

Eine ganz besondere Form von Indexfonds stellen Exchange Traded Funds - kurz ETFs - dar. ETFs sind zwar nicht immer Indexfonds, aber in den meisten Fällen. Diese werden nicht aktiv gemanagt und sind deshalb noch günstiger zu haben. Meistens fällt noch nicht einmal ein Ausgabeaufschlag an. Gleichzeitig ist es so, dass diese direkt über die Börse gehandelt werden können, so dass man noch flexibler ist - und man nicht erst warten muss, bis die Fondsanteile nach einem Verkauf am Folgetag gutgeschrieben werden.