Rentenfonds

Wenn es um das Thema Geldanlage geht, dann investieren die meisten Leute primär in Investmentfonds. Denn gegenüber anderen Anlageformen wie zum Beispiel einzelnen Aktien oder Anleihen bringen diese den Vorteil mit, dass man das Anlagerisiko deutlich minimieren kann - schließlich wird das Anlagevermögen in zahlreiche, unterschiedliche Wertpapiere investiert. Im Zusammenhang mit der Auswahl der Investmentfonds, investiert der Großteil der Anleger überwiegend in Aktienfonds. Mit diesen kann man sehr gut an der Entwicklung der jeweiligen Aktienmärkte partizipieren - jedoch geht man auch hier ein etwas höheres Risiko ein, denn die Aktienmärkte können teilweise deutlichen Schwankungen unterliegen.

Deshalb sollte man nicht nur in Aktienfonds sondern auch in Rentenfonds investieren. Allerdings ist es so, dass viele Anleger überhaupt nicht wissen, was ein Rentenfond ist. Genau an diese Leute richtet sich dieser Onlineartikel, denn im Folgenden wird erläutert, was man unter einem Rentenfonds versteht.

Rentenfonds gelten als äußerst konservative Fonds. Mit ihnen lassen sich keine Traumrenditen erzielen, aber dafür bieten sie einem eine hohe Sicherheit - und die durchschnittliche Rendite von Rentenfonds liegt immer noch spürbar über der Rendite von Anlagen in klassische Zinsprodukte wie zum Beispiel Tagesgeldkonten oder Festgeldanlagen.

Rentenfonds investieren in Anleihen wie zum Beispiel Staatsanleihen und Unternehmensanleihen. Aus den Anleihen geht Jahr für Jahr eine Kuponzahlung hervor, welche im Endeffekt nichts anderes als eine Zinszahlung darstellt. Die erzielten Zinsen werden dann je nach Fonds entweder direkt an die Anleger ausbezahlt oder bleiben im Fonds und erhöhen dessen Wert. Da die Anleihen selbst an den Börsen gehandelt werden, unterliegen diese ständigen Schwankungen - und die Fondsmanager versuchen durch geschicktes kaufen und verkaufen von Anleihen an diesen Kursschwankungen zu partizipieren.

In jedes Depot gehören letztendlich Anteile von Rentenfonds, denn diese bringen Jahr für Jahr eine gute Rendite - und in schlechten Börsenzeiten ist man froh, sie zu besitzen. Denn dann fliehen viele Investoren mit ihrem Kapital in die Anleihemärkte und die Fondsanteile werden noch mehr wert.